Fort­bil­dun­gen / Aka­de­mien / Oster­aka­de­mie

„Aus dem Rah­men gefal­len – krea­tiv neu Pas­sung fin­den“
in Reso­nanz­räu­men mit sich selbst, ande­ren und der Natur

Ein Ange­bot für Päd­ago­gin­nen und Kunst­the­ra­peu­ten u. a. im Schul­kon­text

Kunst­the­ra­pie trifft Kunstpädagogik

DR. PHIL. SIMO­NE GAISS / 29.03 — 02.04.2027  / IKT

Kurz­be­schrei­bung

“Aus dem Rah­men gefal­len – krea­tiv neu Pas­sung finden”

in Reso­nanz­räu­men mit sich selbst, ande­ren und der Natur

Ein Ange­bot für Päd­ago­gin­nen und Kunst­the­ra­peu­ten u. a. im Schulkontext 

 

Kunst­the­ra­pie trifft Kunstpädagogik

 

Kin­der, Jugend­li­che und ihre Bezugs­per­so­nen sind im Schul-All­tag tief­grei­fen­den Span­nungs­fel­dern aus­ge­setzt. Leis­tungs­er­war­tung, der Umgang mit kri­ti­schen Lebens­er­eig­nis­sen, Ängs­ten und nicht zuletzt, mit den ‚ganz nor­ma­len‘ ent­wick­lungs­psy­cho­lo­gi­schen Wen­den wäh­rend der Puber­tät stel­len nur eine Aus­wahl davon dar.

Für die Kin­der und Jugend­li­chen bleibt bedeut­sam, Akzep­tanz, Ver­bin­dungs- und Angren­zungs­fä­hig­kei­ten an und zu sich selbst, dem eige­nen Befin­den, der Gefühls­land­schaft und der Bedürf­nis­la­ge der Gemein­schaft sowie der jewei­li­gen Umge­bung ken­nen­zu­ler­nen. Es geht dar­um, im Sozia­len sowie in der Lern­ge­mein­schaft respekt­voll-geschütz­te Spiel- und Frei­räu­me, Räu­me für Begeg­nung und auch Rück­zugs­or­te für stim­mi­ge Ent­wick­lungs­mög­lich­kei­ten zu eröff­nen, Ver­trau­en und Dia­log­be­reit­schaft anzubieten.

Die in die­sem Semi­nar ver­mit­tel­ten, krea­ti­ven Impul­se und kunst­the­ra­peu-tischen Inter­ven­tio­nen stel­len immer wie­der Ver­bin­dun­gen zur Natur und zu den Ele­men­ten her. Sie sind psy­cho­edu­ka­tiv und res­sour­cen­ori­en­tiert zwi­schen Kör­per, Bild und Spra­che aus­ge­rich­tet. Sie regen dazu an, pola­re Aus­gangs­la­gen bzw. extre­me Posi­tio­nen aus­zu­lo­ten, bei­spiels­wei­se in vari­ie­ren­den Ver­su­chen, zwi­schen Anspan­nung und Ent­span­nung, zwi­schen Per­fek­tio­nis­mus und destruk­ti­ver Belie­big­keit oder zwi­schen Gewohn­tem und noch Unbe­kann­tem selbst­wirk­sam zu ver­mit­teln. So kön­nen im Pro­zess des Gestal­tens und Betrach­tens Reso­nanz­fel­der aus nach­hal­ti­gen Erle­bens- und Ver­hal­tens­mus­tern ver­an­kert wer­den, die die Viel­schich­tig­keit leben­di­gen Lebens als eine Wirk­lich­keit auf­zei­gen, die im bes­ten Fall zum Stau­nen und zu lust­vol­lem Ler­nen ver­lo­cken. Dies kann u. a. der Angst­be­wäl­ti­gung, der Tole­ranz­fä­hig­keit, der Mob­bing­prä­ven­ti­on und auch der Medi­en­mün­dig­keit dienen.

Wir gehen fol­gen­den Fra­gen nach: Was bedeu­tet und erfor­dert gesun­des Her­an­wach­sen und die Ent­wick­lung der eige­nen Per­sön­lich­keit heu­te und was sind mög­li­che Stör­fak­to­ren? Wie kön­nen Lebens­freu­de und Genuss­fä­hig­keit sowie Natür­lich­keit und Kon­zen­tra­ti­on anhand krea­ti­ver Pro­zes­se und in pro­fes­sio­nel­ler Beglei­tung gestei­gert wer­den? Wie kann Erschöp­fung vor­ge­beugt und wie kön­nen Stress und Angst redu­ziert wer­den? Dar­über hin­aus sind Fra­gen aus Ihrem indi­vi­du­el­len beruf­li­chen Kon­text willkommen.

In der Oster­aka­de­mie erhal­ten sie einen Metho­den­kof­fer mit kon­kre­ten Inter­ven­tio­nen, die Sie im päd­ago­gi­schen Kon­text mit ein­zel­nen Kin­dern bzw. in Grup­pen leicht und wirk­sam ein­set­zen kön­nen. Schöp­fe­ri­sche Pha­sen in Selbst­er­fah­rung wer­den beglei­tet von fokus­sier­ter Werk- und Pro­zess­be­trach­tung. Die­se wer­den pra­xis­nah reflek­tiert und mit theo­re­ti­schen Grund­la­gen sowie Fall­vi­gnet­ten ergänzt. Wir wer­den abwech­selnd ein­zeln, in Klein­grup­pen bzw. im Ple­num tätig sein. Der kol­le­gia­le Aus­tausch run­det das Semi­nar­kon­zept ab.

 

Mate­ri­al­an­ga­ben und wei­te­re Infor­ma­tio­nen erhal­ten Sie nach Anmel­dung recht­zei­tig vor Seminarbeginn.

 

Ter­mi­ne und Seminarzeiten

Ter­min:
29.03. bis 02.04.2027

 

Semi­nar­zei­ten:

29.03.2027 — 17:00–21:00 Uhr
30.03.2027 — 10:00–18:00 Uhr
31.03.2027 — 10:00–18:00 Uhr
01.04.2027 — 10:00–18:00 Uhr
02.04.2027 — 09:00–14:00 Uhr
Unterichts­ein­hei­ten

34

Kos­ten

Regu­lär: 560,- Euro

Ermä­ßigt für Teilnehmer*innen des BA: 540,- Euro

Ver­an­stal­tungs­ort

Insti­tut für Kunst und The­ra­pie
Kraillin­ger Stra­ße 12
82131 Stock­dorf

Dozen­tin

DR. PHIL. SIMO­NE GAISS

Kunst­the­ra­peu­tin. Biblio- und Poe­sie­t­he­ra­peu­tin. Kin­der­kran­ken­schwes­ter Lei­te­rin des Ate­liers ‚kunst trifft leben‘ für Kunst, Gesund­heit und indi­vi­du­el­le Wei­ter­bil­dung in Mün­chen-Pasing. Dozen­tin im Hochschulkontext.

 

Regel­mä­ßi­ge Aus­stel­lun­gen.

Kon­takt: simone.gaiss@kunst-trifft-leben.com

 

Erfah­ren Sie mehr über die Dozentin

Anmel­dung
Ganz ein­fach online anmel­den. Sie­he But­ton unten.
Rück­tritts­be­din­gun­gen

 

Rück­tritts­be­din­gun­gen für ein­zel­ne Semi­na­re und Akademien

Bei einem Rück­tritt bis zu 4 Wochen vor Semi­nar­be­ginn fällt eine Bear­bei­tungs­ge­bühr 
in Höhe von 50 € an. Spä­ter ist ein Rück­tritt nur mög­lich, soll­te recht­zei­tig ein Ersatz von der War­te­lis­te für die Teil­nah­me am Semi­nar gefun­den wer­den. In die­sem Fal­le bleibt die Bear­bei­tungs­ge­bühr in Höhe von 50€ auf­recht. Soll­te kein Ersatz von der War­te­lis­te für das Semi­nar gefun­den wer­den, ist bei Stor­nie­rung ab 4 Wochen vor Semi­nar­be­ginn der gesam­te Semi­nar­be­trag zu bezahlen.

Rück­tritts­be­din­gun­gen für gesam­te Semi­nar-Rei­hen, Coa­ching, TJ, Trauma

Bei einem Rück­tritt bis zu 4 Wochen vor Beginn der Fort­bil­dungs­rei­he ist eine Bear­bei­tungs­ge­bühr von 150 EUR zu leis­ten. 
Ein spä­te­rer Rück­tritt ist nur in Aus­nah­me­fäl­len mög­lich. 
Bei einer Stor­nie­rung zwi­schen vier und einer Woche vor Beginn der Ver­an­stal­tungs­rei­he fal­len 40% der gesam­ten Kurs­ge­büh­ren an.
Bei Stor­nie­rung ab einer Woche vor dem ers­ten Modul fal­len 80% der gesam­ten Kurs­ge­büh­ren an. 
Bleibt die/der TN Ver­an­stal­tun­gen fern, hat sie/er den­noch das hier­für fest­ge­setz­te Ent­gelt zu entrichten.