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Fort­bil­dun­gen  /   Son­der­se­mi­na­re

Tran­si­ti­ons­pha­sen – Poten­tia­le von Mög­lich­keits­räu­men in Übergängen

San­dra May­er  /   04.08. — 06.08.2023   IKT

Tran­si­ti­ons­pha­sen – Poten­tia­le von Mög­lich­keits­räu­men in Über­gän­gen — San­dra Mayer

 

In die­sem Semi­nar geht es um „Pha­sen eines Dazwi­schen“. Die Begeg­nung mit Schwel­len­räu­men erfah­ren wir in Zei­ten rund um mar­kan­te Lebens­er­eig­nis­se. Wir alle durch­le­ben im Lau­fe unse­res Lebens eine Viel­zahl von bio­gra­phi­schen Über­gän­gen, kom­men an Kno­ten­punk­te der Ent­wick­lung und tre­ten in neue Lebens­pe­ri­oden ein, begeg­nen, gewollt oder unge­wollt, Über­gangs­phä­no­me­nen, sind in die­sen inter­me­diä­ren Räu­men her­aus­ge­for­dert, uns mit dem Unge­wis­sen aus­ein­an­der­zu­set­zen und uns im Trans­for­ma­ti­ons­pro­zess der Tran­si­ti­ons­pha­sen zu beglei­ten. In der Regel sind sie mit Abschied von Ver­trau­tem ver­bun­den, erfor­dern ein Sich-Ein­las­sen auf Neu­es, stel­len län­ger­fris­ti­ge Pro­zes­se dar, gehen mit Ver­än­de­run­gen ein­her. Sie stel­len uns vor beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen, bis­her bestehen­de Ord­nun­gen bedür­fen der Neu­jus­tie­rung. Bekann­te Ver­wo­ben­hei­ten müs­sen in neue Kon­tex­te gesetzt wer­den. Die Eigen­schaf­ten des Wer­den­den ver­lan­gen von uns eine Neu­ori­en­tie­rung und ‑iden­ti­fi­ka­ti­on, damit uns der Ver­bin­dung schaf­fen­de Schritt hin ins Mani­fes­t­wer­den gelin­gen kann.


In Über­gän­gen kön­nen sowohl Her­aus­for­de­run­gen im Rah­men von Bewäl­ti­gungs­pro­zes­sen als auch krea­ti­ve Poten­tia­le zu Tage tre­ten. Sol­che Pro­zes­se for­dern indi­vi­du­el­le Annä­he­run­gen und Betrach­tungs­wei­sen, das Ein­be­zie­hen regres­si­ver und pro­gres­si­ver Dyna­mi­ken, das Gewahr­wer­den über eige­ne (Ver-)Bindungsgestaltung sowie Offen­heit für eige­ne ord­nen­de Rhyth­men des Wer­den­wol­lens. Der akti­ven Gestal­tung die­ser Schwel­len­räu­me kommt in unter­schied­li­chen For­schungs- und Pra­xis­fel­dern (Tran­si­ti­ons­psy­cho­lo­gie, Ado­les­zenz­psych­ia­trie, Trau­er­be­wäl­ti­gung, etc.) gro­ße Bedeu­tung zu. Die Aus­ein­an­der­set­zung mit Tran­si­ti­ons­pha­sen rührt an indi­vi­du­el­le und Bezie­hungs­ebe­nen, bezieht frü­he Bin­dungs­er­fah­run­gen mit ein und hat Aus­wir­kun­gen auf Sys­tem­kom­ple­xe unse­res Umfelds. Auf der Basis eige­ner Res­sour­cen und Resi­li­en­z­er­fah­run­gen set­zen wir uns kunst­the­ra­peu­tisch gestal­tend und betrach­tend mit indi­vi­du­el­len Lebens­über­gän­gen aus­ein­an­der, gehen auf Ent­de­ckungs­rei­se in die­sen Mög­lich­keits­räu­men und beleuch­ten die Wich­tig­keit der akti­ven Mit­ge­stal­tung sol­cher Über­gän­ge. Unter Ein­be­zie­hung theo­re­ti­scher und pra­xis­na­her Aspek­te gehen gestal­te­ri­sche Pha­sen über in fokus­sier­te Ein­zel- und/oder Grup­pen­re­fle­xio­nen über Gewor­de­nes und noch Werden-Wollendes.


Bit­te brin­gen Sie die Mate­ria­li­en, mit denen Sie gern gestal­ten, zum Semi­nar mit. Beson­de­re Mate­ria­li­en wer­den vor Ort gestellt. Recht­zei­tig vor Semi­nar­be­ginn erhal­ten Sie über unser Sekre­ta­ri­at ein Ein­la­dungs­schrei­ben der Dozentin.

Ter­min:
04.08. bis 06.08.23

Semi­nar­zei­ten:
Frei­tag 18.00 — 21.30 Uhr
Sams­tag 09.00 — 18.30 Uhr
Sonn­tag 09.00 — 15.00 Uhr

21

Kos­ten je Semi­nar:
Regu­lär 295,-

 

Ermä­ßigt (für Teilnehmer*innen des BA): 275,- Euro

Insti­tut für Kunst und The­ra­pie
Ger­me­rin­ger Str. 6a
82131 Gau­ting

SAN­DRA MAYER


Kunst- & Gestal­tungs­psy­cho­the­ra­peu­tin, Prä- & peri­na­ta­le Psy­cho­t­rau­ma­to­lo­gin, Sys­te­mi­sche Paar- und Fami­li­en­the­ra­peu­tin (i.A.), seit 2017 in eige­ner kunst- & gestal­tungs­the­ra­peu­ti­scher Praxis