Fort­bil­dun­gen  /   Son­der­se­mi­na­re

Bild­ne­ri­sches Focu­sing und intui­ti­ves Malen — Art-EBF — Artis­tic Emo­ti­on Body Focusing

*auch kli­ni­sches Semi­nar im Basiskurs

Alex­an­dra Dan­ner-Wein­ber­ger  /   16.10. — 18.10.2026   IKT

 

„Es gibt eine Art kör­per­li­chen Bewusst­seins, das unser Leben tief beein­flusst und als Mit­tel ein­ge­setzt wer­den kann, per­sön­li­che Zie­le zu errei­chen.“ (E. Gendlin)

 

Focu­sing nach E. Gend­lin ist die Fähig­keit, sich inner­lich zu spü­ren. Im Zen­trum steht das Wahr­neh­men unse­res Kör­pers als Trä­ger von impli­zi­tem Wis­sen über Ver­gan­ge­nes und Gegen­wär­ti­ges. Das acht­sa­me Wahr­neh­men des eige­nen kör­per­li­chen Erle­bens, das Wahr­neh­men der kör­per­li­chen Reso­nanz soll den „felt sen­se“ ent­ste­hen las­sen. Der „felt sen­se“ ist die kör­per­lich gefühl­te Bedeu­tung, der gefühl­te Sinn eines Pro­blems, eines The­mas. Die­se bedeu­tungs­hal­ti­gen Kör­per­emp­fin­dun­gen kön­nen noch nicht in Wor­te gefasst wer­den. Das wie­der­hol­te Rich­ten der lie­be­vol­len Auf­merk­sam­keit auf den „felt sens“ und das schritt­wei­se sym­bo­li­sie­ren der kör­per­lich fühl­ba­ren Bedeu­tung, führt schließ­lich zu einer kör­per­lich fühl­ba­ren Ver­än­de­rung, genannt „felt shift“.

 

Das intui­ti­ve Malen nimmt die­se inne­ren Bewe­gun­gen auf, ergänzt, ver­tieft, führt wei­ter. Wir kön­nen das, was den Kör­per mit sei­nen Emp­fin­dun­gen und Emo­tio­nen umfasst, bild­ne­risch aus­drü­cken. Das Erle­ben wird wei­ter­ge­führt, ver­än­dert sich und wie von selbst wei­ten sich Erle­bens­räu­me. Das, was noch bezeugt wer­den will, kann im krea­ti­ven Pro­zess gestal­tend sicht­bar werden.

 

Die Inter­ven­ti­on „Bild­ne­ri­sches Focu­sing – Kör­per­kar­ten der Gefüh­le“, Art-EBF, stellt eine Kom­bi­na­ti­on aus einem kunst­the­ra­peu­ti­schen Ver­fah­ren und der Metho­de des Focu­sings von E. Gend­lin dar. Die The­se ist, dass alles Erleb­te und die dazu gehö­ri­gen Gefüh­le im eige­nen Kör­per zu fin­den sind. Kunst­the­ra­peu­ti­sche Kör­per­bild­ar­beit ermög­licht Ein­bli­cke in die Zusam­men­hän­ge zwi­schen see­li­schem Erle­ben und kör­per­li­chen Reaktionen.

Denn: „Ent­schei­dend für einen Ver­än­de­rungs­pro­zess ist nicht das, was ein/eine Patient*in im Kopf weiß über sein/ihr Erle­ben und über sein/ihr Pro­blem, son­dern die Kon­takt­auf­nah­me mit einem vor­sprach­li­chen, kör­per­lich spür­ba­ren und fühl­ba­ren Wis­sen von „ETWAS“, das sich dann in einem tief­grei­fen­den „AHA-ERLEB­NIS“ dem sprach­li­chen Bewusst­sein öff­net und sich selbst erklärt.“ (Gend­lin, E., 1986, Weingarten)

Ter­min: 16.10. bis 18.10.2026

 

Semi­nar­zei­ten:
Frei­tag 18.00–21.30 Uhr
Sams­tag 09.00–18.30 Uhr
Sonn­tag 09.00–15.00 Uhr

21

Kos­ten:
Regu­lär 330,-

Ermä­ßigt (für Teilnehmer*innen des BA): 310,- Euro

Insti­tut für Kunst und The­ra­pie
Ger­me­rin­ger Str. 6a
82131 Gau­ting

ALEX­AN­DRA DANNER-WEINBERGER

Kli­nik, For­schung und Lehre

Lei­te­rin des Insti­tuts für Kunst und The­ra­pie, IKT München

Kunst­the­ra­peu­tin am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Ulm, Kli­nik für Psy­cho­so­ma­ti­sche Medi­zin und Psychotherapie

Kunst­the­ra­peu­tin in eige­ner Praxis

Lec­tu­rer an der Uni­ver­ci­ty of Human Sci­en­ces and Huma­nities, USSH, Ho Chi Minh City, Vietnam

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Rück­tritts­be­din­gun­gen für ein­zel­ne Semi­na­re und Akademien

Bei einem Rück­tritt bis zu 4 Wochen vor Semi­nar­be­ginn fällt eine Bear­bei­tungs­ge­bühr 
in Höhe von 50 € an. Spä­ter ist ein Rück­tritt nur mög­lich, soll­te recht­zei­tig ein Ersatz von der War­te­lis­te für die Teil­nah­me am Semi­nar gefun­den wer­den. In die­sem Fal­le bleibt die Bear­bei­tungs­ge­bühr in Höhe von 50€ auf­recht. Soll­te kein Ersatz von der War­te­lis­te für das Semi­nar gefun­den wer­den, ist bei Stor­nie­rung ab 4 Wochen vor Semi­nar­be­ginn der gesam­te Semi­nar­be­trag zu bezahlen.

Rück­tritts­be­din­gun­gen für gesam­te Semi­nar-Rei­hen, Coa­ching, TJ, Trauma

Bei einem Rück­tritt bis zu 4 Wochen vor Beginn der Fort­bil­dungs­rei­he ist eine Bear­bei­tungs­ge­bühr von 150 EUR zu leis­ten. 
Ein spä­te­rer Rück­tritt ist nur in Aus­nah­me­fäl­len mög­lich. 
Bei einer Stor­nie­rung zwi­schen vier und einer Woche vor Beginn der Ver­an­stal­tungs­rei­he fal­len 40% der gesam­ten Kurs­ge­büh­ren an.
Bei Stor­nie­rung ab einer Woche vor dem ers­ten Modul fal­len 80% der gesam­ten Kurs­ge­büh­ren an. 
Bleibt die/der TN Ver­an­stal­tun­gen fern, hat sie/er den­noch das hier­für fest­ge­setz­te Ent­gelt zu entrichten.