Fort­bil­dun­gen  /   Son­der­se­mi­na­re

„Vater- und Mut­ter­bild“ – tie­fen­psy­cho­lo­gisch-sys­te­mi­sche Ansät­ze der Kunst­the­ra­pie zum The­ma Bindung

Chris­ti­an Hor­ras /   31.07. — 02.08.2026   IKT

Jeder Mensch hat einen Vater und eine Mut­ter. Als ers­te Bezugs­per­so­nen geben sie dem Kind nicht nur den für sei­ne Ent­wick­lung not­wen­di­gen Raum an emo­tio­na­ler Zuwen­dung und Schutz, son­dern prä­gen auch ent­schei­dend sei­ne spä­te­ren Denk- und Glau­bens­mus­ter. Sie leben ihm vor, wie man Bezie­hung gestal­tet, mit Gefüh­len umgeht und beein­flus­sen sei­ne spä­te­re Hal­tung zu Arbeit und Frei­zeit, Spi­ri­tua­li­tät und Wer­ten oder Kör­per­lich­keit und Gesund­heit. Gelingt die­se Eltern-Kind-Bezie­hung, so ver­in­ner­licht das Kind aus­rei­chend gute Vater- und Mut­ter­bil­der, die es durch sein gan­zes Leben hin­durch tra­gen, auch wenn es sich de fac­to schon längst von Vater und Mut­ter abge­löst hat. Lei­der sieht die Rea­li­tät für vie­le Men­schen anders aus: Abwe­sen­de Väter oder Müt­ter, unge­nü­gen­de emo­tio­na­le Ver­sor­gung oder Ver­stri­ckun­gen aus dem Fami­li­en­sys­tem füh­ren beim Kind zu dys­funk­tio­na­len Ver­hal­tens­mus­tern oder unge­sun­der Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung. Es ent­ste­hen „Vater- oder Mut­ter­kom­ple­xe“ (C. G. Jung), die zeit­le­bens stö­rend wir­ken und sich mit­un­ter auch in psy­chi­schen oder psy­cho­so­ma­ti­schen Erkran­kun­gen aus­drü­cken können.

 

In die­sem Semi­nar spü­ren wir anhand spon­tan gemal­ter Bil­der den ver­in­ner­lich­ten Vater- und Mut­ter­bil­dern nach und ver­su­chen im Sin­ne der ana­ly­tisch-sys­te­mi­schen Kunst­the­ra­pie belas­ten­de Fixie­run­gen und Kom­ple­xe auf­zu­lö­sen. Theo­re­ti­scher Input zu Bin­dungs­for­schung, Kom­ple­xen und Arche­ty­pen (C. G. Jung) wech­seln mit Selbst­er­fah­rung anhand kunst­the­ra­peu­ti­scher Live-Demons­tra­tio­nen in der Grup­pe ab.

 

Bit­te brin­gen Sie die Mate­ria­li­en, mit denen Sie gern gestal­ten, zum Semi­nar mit. Din A3-Papier und Ölpas­tell­krei­den ste­hen vor Ort zur Verfügung.

Ter­min:
31.07. bis 02.08.2026

 

Semi­nar­zei­ten:
Frei­tag 18.00–21.30 Uhr
Sams­tag 09.00–18.30 Uhr
Sonn­tag 09.00–15.00 Uhr

21

Kos­ten:
Regu­lär 330,- Euro

Ermä­ßigt (für Teilnehmer*innen des BA): 310,- Euro

Insti­tut für Kunst und The­ra­pie
Ger­me­rin­ger Str. 6a
82131 Gau­ting

CHRIS­TI­AN HORRAS

 

Stu­di­um der Male­rei, Lite­ra­tur­wis­sen­schaft und Kunst­the­ra­pie;
Seit 2011 Kunst­the­ra­peut, seit 2015 Lei­ten­der Krea­tiv­the­ra­peut in der Rosen­gar­ten­kli­nik Hei­li­gen­feld, Kli­nik für psy­cho­so­ma­ti­sche Reha­bi­li­ta­ti­on. Seit 2015: Lehr­auf­trag an der Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te im Auf­bau­stu­di­en­gang “Bild­ne­ri­sches Gestal­ten und Therapie”.

 

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Rück­tritts­be­din­gun­gen für ein­zel­ne Semi­na­re und Akademien

Bei einem Rück­tritt bis zu 4 Wochen vor Semi­nar­be­ginn fällt eine Bear­bei­tungs­ge­bühr 
in Höhe von 50 € an. Spä­ter ist ein Rück­tritt nur mög­lich, soll­te recht­zei­tig ein Ersatz von der War­te­lis­te für die Teil­nah­me am Semi­nar gefun­den wer­den. In die­sem Fal­le bleibt die Bear­bei­tungs­ge­bühr in Höhe von 50€ auf­recht. Soll­te kein Ersatz von der War­te­lis­te für das Semi­nar gefun­den wer­den, ist bei Stor­nie­rung ab 4 Wochen vor Semi­nar­be­ginn der gesam­te Semi­nar­be­trag zu bezahlen.

 

Rück­tritts­be­din­gun­gen für gesam­te Semi­nar-Rei­hen, Coa­ching, TJ, Trauma

Bei einem Rück­tritt bis zu 4 Wochen vor Beginn der Fort­bil­dungs­rei­he ist eine Bear­bei­tungs­ge­bühr von 150 EUR zu leis­ten. 
Ein spä­te­rer Rück­tritt ist nur in Aus­nah­me­fäl­len mög­lich. 
Bei einer Stor­nie­rung zwi­schen vier und einer Woche vor Beginn der Ver­an­stal­tungs­rei­he fal­len 40% der gesam­ten Kurs­ge­büh­ren an.
Bei Stor­nie­rung ab einer Woche vor dem ers­ten Modul fal­len 80% der gesam­ten Kurs­ge­büh­ren an. 
Bleibt die/der TN Ver­an­stal­tun­gen fern, hat sie/er den­noch das hier­für fest­ge­setz­te Ent­gelt zu entrichten.