Fort­bil­dun­gen  /   Son­der­se­mi­na­re

Kunst­the­ra­peu­ti­sche Arbeit Mit Mas­ken In Der Traumatherapie**

**auch als Erwei­te­rung der Rei­he Trau­ma & Strukturdefizit 

Alex­an­dra Dan­ner-Wein­ber­ger  /   21.05. — 23.05.2027   /  IKT

Kurz­be­schrei­bung

Das Wort Mas­ke lei­tet sich ety­mo­lo­gisch ab vom ara­bi­schen Wort mas­ha­ra und bedeu­tet Narr, Pos­se, Ver­spot­tung, Hän­se­lei. Eine sprach­ge­schicht­li­che Theo­rie besagt, dass sich im Mit­tel­al­ter die Bedeu­tung von Maske/Larve durch die Vor­stel­lung einer Hül­le, eines Net­zes ent­wi­ckelt haben könn­te. In ihrem Ursprung waren Mas­ken vor dem Gesicht getra­ge­ne Gebil­de aus unter­schied­li­chen (Natur-) Mate­ria­li­en und dien­ten je nach Epo­che und Ent­ste­hungs­ort, reli­giö­sen, magi­schen und ritu­el­len Zwe­cken. Das Anle­gen einer Mas­ke ermög­lich­te dem Trä­ger in eine ande­re Daseins­form zu wechseln.

In der Ana­ly­ti­schen Psy­cho­lo­gie nach C.G. Jung wird die Mas­ke als Per­so­na bezeich­net. Sie dient als sozia­les Anpas­sungs­in­stru­ment, als Rol­le die wir in Gesell­schaft, Beruf oder Fami­lie ein­neh­men, sie ermög­licht rei­bungs­lo­se Inter­ak­ti­on und schützt das Ego. Hin­ter Per­so­na, im Schat­ten ver­ber­gen sich oft unge­lieb­te, schmerz­haf­te oder unter­drück­te Persönlichkeitsanteile.

In der Kunst­the­ra­pie ver­su­chen wir mit gestal­ten­den Expe­ri­men­ten die ver­schie­de­nen Mas­ken näher ken­nen zu ler­nen und zu wür­di­gen. Es geht nicht dar­um, die jewei­li­gen Mas­ken abzu­le­gen. Ziel ist es, sie bewuss­ter aus­zu­wäh­len und ein­zu­set­zen, bei Bedarf zu ver­än­dern, zu wech­seln oder fle­xi­bler anzu­pas­sen, um sich zu regu­lie­ren und zu schüt­zen, ohne den Kon­takt zum eige­nen Kern zu verlieren.

Im Semi­nar haben alle die Mög­lich­keit eine Mas­ke zu bau­en, als Grund­la­ge dient nicht das eige­ne Gesicht, son­dern ein „Roh­ling.“

 

Sie erhal­ten recht­zei­tig vor Semi­nar­be­ginn eine Ein­la­dung mit wei­te­ren Infor­ma­tio­nen und Materialanregung.

Ter­mi­ne und Seminarzeiten

Ter­min: 21.05. bis 23.05.2027

Semi­nar­zei­ten:
Frei­tag 18.00–21.30 Uhr
Sams­tag 09.00–18.30 Uhr
Sonn­tag 09.00–15.00 Uhr

Unterichts­ein­hei­ten

21

Kos­ten

Kos­ten:
Regu­lär 340 Euro

Ermä­ßigt (für Teilnehmer*innen des BA): 320 Euro

Ver­an­stal­tungs­ort

Insti­tut für Kunst und The­ra­pie
Kraillin­ger Stra­ße 12,
82131 Stock­dorf

Über die Dozentin

ALEX­AN­DRA DANNER-WEINBERGER

Kli­nik, For­schung und Lehre

Lei­te­rin des Insti­tuts für Kunst und The­ra­pie, IKT München

Kunst­the­ra­peu­tin am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum Ulm, Kli­nik für Psy­cho­so­ma­ti­sche Medi­zin und Psychotherapie

Kunst­the­ra­peu­tin in eige­ner Praxis

Lec­tu­rer an der Uni­ver­ci­ty of Human Sci­en­ces and Huma­ni­ties, USSH, Ho Chi Minh City, Vietnam

Erfah­ren Sie mehr über die Dozentin

Anmel­dung
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Rück­tritts­be­din­gun­gen

 

Rück­tritts­be­din­gun­gen für ein­zel­ne Semi­na­re und Akademien

Bei einem Rück­tritt bis zu 4 Wochen vor Semi­nar­be­ginn fällt eine Bear­bei­tungs­ge­bühr 
in Höhe von 50 € an. Spä­ter ist ein Rück­tritt nur mög­lich, soll­te recht­zei­tig ein Ersatz von der War­te­lis­te für die Teil­nah­me am Semi­nar gefun­den wer­den. In die­sem Fal­le bleibt die Bear­bei­tungs­ge­bühr in Höhe von 50€ auf­recht. Soll­te kein Ersatz von der War­te­lis­te für das Semi­nar gefun­den wer­den, ist bei Stor­nie­rung ab 4 Wochen vor Semi­nar­be­ginn der gesam­te Semi­nar­be­trag zu bezahlen.

Rück­tritts­be­din­gun­gen für gesam­te Semi­nar-Rei­hen, Coa­ching, TJ, Trauma

Bei einem Rück­tritt bis zu 4 Wochen vor Beginn der Fort­bil­dungs­rei­he ist eine Bear­bei­tungs­ge­bühr von 150 EUR zu leis­ten. 
Ein spä­te­rer Rück­tritt ist nur in Aus­nah­me­fäl­len mög­lich. 
Bei einer Stor­nie­rung zwi­schen vier und einer Woche vor Beginn der Ver­an­stal­tungs­rei­he fal­len 40% der gesam­ten Kurs­ge­büh­ren an.
Bei Stor­nie­rung ab einer Woche vor dem ers­ten Modul fal­len 80% der gesam­ten Kurs­ge­büh­ren an. 
Bleibt die/der TN Ver­an­stal­tun­gen fern, hat sie/er den­noch das hier­für fest­ge­setz­te Ent­gelt zu entrichten.