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Wei­ter­bil­dun­gen / 

Trai­nings­jahr

Grund­la­gen der Kunsttherapie

Prof. Dr. Chris­ti­ne Mech­ler-Schö­nach, Chris­ti­an Hor­ras, Peter Tro­cha, Chris­to­fer Schopf / Janu­ar bis Novem­ber 2022 / IKT

Beschrei­bung
Das Trai­nings­jahr ver­mit­telt in 6 Wochen­end­se­mi­na­ren Grund­la­gen der Kunst­the­ra­pie. In den Ver­an­stal­tun­gen wird der Umgang mit kunst­the­ra­peu­ti­schen Pro­zes­sen auf der Basis von Selbst­er­fah­rung, Refle­xi­on und theo­re­ti­schen Erläu­te­run­gen ver­mit­telt. Die Teil­nah­me wird auf das vier­jäh­ri­ge, berufs­be­glei­ten­de Bache­lor­stu­di­um Kunst­the­ra­pie ange­rech­net. Das Trai­nings­jahr wen­det sich an: 
  • Inter­es­sen­tIn­nen für das berufs­be­glei­ten­de Bache­lor­stu­di­um Kunst­the­ra­pie B.A. am IKT – Insti­tut für Kunst und The­ra­pie Mün­chen in Zusam­men­ar­beit mit der staat­lich aner­kann­ten Hoch­schu­le für Wirt­schaft und Umwelt HfWU Nürtingen/Geislingen. Das erfolg­rei­che Absol­vie­ren des Trai­nings­jah­res wird auf das Bache­lor­stu­di­um angerechnet.
  • Inter­es­sen­tIn­nen aus the­ra­peu­ti­schen, psy­cho­so­zia­len und künst­le­ri­schen Beru­fen, die Grund­la­gen und Metho­den der Kunst­the­ra­pie ken­nen­ler­nen wol­len, um sie in ihrem Berufs­feld einzusetzen.
  • Kunst­the­ra­peu­tIn­nen, die ihr Reper­toire erwei­tern und spe­zi­el­le Metho­den der Kunst­the­ra­pie ken­nen­ler­nen und erfah­ren wollen.
Abschluss
Die erfolg­rei­che Teil­nah­me am Trai­nings­jahr wird auf das berufs­be­glei­ten­de vier­jäh­ri­ge Bache­lor­stu­di­um Kunst­the­ra­pie ange­rech­net. Das Bache­lor­stu­di­um fin­det am IKT Insti­tut für Kunst und The­ra­pie Mün­chen in Koope­ra­ti­on mit der Hoch­schu­le für Wirt­schaft und Umwelt HfWU Nür­tin­gen-Geis­lin­gen statt und schließt mit dem staat­li­chen Hoch­schul­zer­ti­fi­kat Bache­lor of Arts (B.A.) ab. 
Ter­mi­ne und Seminarzeiten
Ter­mi­ne:
21.01.–23.01.2022
18.02.–20.02.2022
29.04.–01.05.2022,
01.07.–03.07.2022
23.09.–25.09.2022
25.11.–27.11.2022
Semi­nar­zei­ten:

jeweils
28.10.2022 — 18.00–21.30 Uhr
29.10.2022 — 09.00–19.30 Uhr
30.10.2022 — 09.00–15.00 Uhr

Umfang und UE

Ins­ge­samt 6 Wochen­end­se­mi­na­re im
Janu­ar — Febru­ar — April/Mai — Juli — Sep­tem­ber — Novem­ber 2022.

UE je Wochen­end­se­mi­nar:
21 UE

Die Wochen­end­se­mi­na­re im Detail

Dozen­tin: Prof. Dr. Chris­ti­ne Mechler-Schönach
Die BILD.SPRACHE als zen­tra­le Basis kunst­the­ra­peu­ti­scher Pra­xis und Theo­rie eröff­net beson­de­re Mög­lich­kei­ten des Ver­ste­hens und Kom­mu­ni­zie­rens. Anhand von Theo­rie- und Pra­xis­bei­spie­len und auf dem Hin­ter­grund einer selbst­tä­ti­gen und selbst­re­fle­xi­ven Aus­ein­an­der­set­zung mit kunst­the­ra­peu­ti­schen Metho­den sol­len spe­zi­fi­sche Vor­ge­hens- und Wirk­wei­sen der kunst­the­ra­peu­ti­schen Arbeit erfahr­bar wer­den. Der Schwer­punkt liegt dabei auf kunst­the­ra­peu­ti­schen und künst­le­risch-expe­ri­men­tel­len Metho­den, bei denen das Spie­le­ri­sche, das Asso­zia­ti­ve, das Zu-Fal­len­de eine wich­ti­ge Rol­le spie­len. Mit­hil­fe ver­schie­de­ner For­men seri­el­len Malens, Zeich­nens und Schrei­bens wer­den wich­ti­ge Grund­sät­ze zum Eröff­nen, Beglei­ten und Abschlie­ßen von kunst­the­ra­peu­ti­schen Pro­zes­sen exem­pla­risch nach­voll­zieh­bar. Dadurch kön­nen Zugän­ge eröff­net wer­den zu – oft brach­lie­gen­den oder blo­ckier­ten – schöp­fe­ri­schen Poten­tia­len, die in der kunst­the­ra­peu­ti­schen Arbeit als Teil der Selbst­re­gu­lie­rungs­kräf­te und als Hil­fe bei der Bewäl­ti­gung von Kri­sen oder Krank­heit zur Ver­fü­gung ste­hen. Mate­ri­al (bit­te mit­brin­gen): Blei­stif­te, Farb­stif­te, flüs­si­ge Far­ben nach eige­ner Wahl (Gou­ache- oder Acryl- oder Was­ser­far­ben); viel Papier für Seri­en­ar­bei­ten – in klei­ne­rem For­mat z. B. Kopier­pa­pier o. ä.; ein paar grö­ße­re Papiere… 

Dozen­tin: Prof. Dr. Chris­ti­ne Mech­ler-Schö­nach
s. Bild.Sprache I

„Sehen kommt vor Spre­chen. Kin­der sehen und erken­nen, bevor sie spre­chen kön­nen.“ (John Ber­ger). In die­sem Semi­nar wol­len wir uns der Magie der Bil­der wid­men und ler­nen, heil­sam mit ihnen zu arbei­ten. Bil­der haben eine Aus­strah­lung, eine Schwin­gungs­kraft, die mit uns in Reso­nanz geht. Wir schwin­gen mit. Es ent­ste­hen inne­re Bil­der in uns. Sie wir­ken oft unbe­wusst und prä­gen unse­re Spra­che, unser Den­ken und die Art, wie wir auf uns und die Welt schau­en. Bil­der kön­nen uns Kraft geben, uns hei­len und inspi­rie­ren; sie kön­nen uns ande­rer­seits aber auch Angst machen, Lebens­en­er­gie rau­ben und krank machen. Anhand spon­tan gemal­ter Bil­der gehen wir auf Ent­de­ckungs­rei­se zu uns selbst. Mit kunst­the­ra­peu­ti­schen Inter­ven­tio­nen gehen wir einen klei­nen Schritt in Rich­tung Gesund­heit, Fül­le und Glück. Mate­ri­al (bit­te mit­brin­gen): DIN A3 Papier, Ölpas­tell­krei­den oder Was­ser­far­ben, Sta­bi­lo pen 68 (schwarz)

Wel­cher Ruf hat mich zum The­ma Kunst und Hei­len geführt? Ein aus­rei­chen­der Zugang zur eige­nen Ver­wun­dungs- und Hei­lungs­ge­schich­te, ein Wis­sen um die eige­ne Moti­va­ti­on, und die Fähig­keit eige­ne Belas­tun­gen wahr­neh­men und „ver­sor­gen“ zu kön­nen, gehört zu den grund­le­gen­den Not­wen­dig­kei­ten the­ra­peu­ti­scher Arbeit. Wir wer­den uns zu die­sen Aspek­ten Gedan­ken und Gestal­tun­gen machen und dabei unse­re Auf­merk­sam­keit im Beson­de­ren auf den Aspekt der Selbst­für­sor­ge und auf die Grup­pe als Halt geben­des Feld rich­ten. Mate­ri­al (bit­te bei bei­den Semi­na­ren mit­brin­gen): Bild­ta­ge­buch bzw. Skiz­zen­buch und dafür pas­sen­des Gestal­tungs­ma­te­ri­al, Krepp­band, Sche­re, Kle­be­stift und einen per­sön­li­chen Gegenstand.

Sich ein­las­sen zu kön­nen, auf was auch immer, setzt vor­aus, dass ich mich aus­rei­chend sicher füh­le in mir selbst, an dem Ort, mit den Men­schen, mit dem was geschieht. In Belas­tungs­si­tua­tio­nen ist genau das nicht gewähr­leis­tet. Was hilft dazu eine sol­che Atmo­sphä­re wie­der her­zu­stel­len? Was gibt uns Sicher­heit, was ermög­licht es, uns selbst und die ande­ren wie­der las­sen zu kön­nen? Was trägt dazu bei, sich in einem Raum mit ande­ren Men­schen aus­rei­chend wohl zu füh­len und so wie­der leben­di­ge Ver­bin­dung zum eige­nen schöp­fe­ri­schen Poten­ti­al zu bekom­men? Wir wer­den uns auf viel­fäl­ti­ge Wei­se mit die­sen Fra­gen beschäf­ti­gen. Die grund­le­gen­de Idee dahin­ter ist, dass Kunst­the­ra­pie in beson­de­rem Maße dazu geeig­net ist Selbst­hei­lungs­pro­zes­se in Gang zu set­zen, wenn es gelingt ein aus­rei­chen­des Maß an inne­rem und äuße­rem Wohl­wol­len wie­der zu erle­ben. Mate­ri­al (bit­te bei bei­den Semi­na­ren mit­brin­gen): Bild­ta­ge­buch bzw. Skiz­zen­buch und dafür pas­sen­des Gestal­tungs­ma­te­ri­al, Krepp­band, Sche­re, Kle­be­stift und einen per­sön­li­chen Gegenstand.

Die­se Sym­bo­le begeg­nen uns erst­ma­lig in den Kin­der­zeich­nun­gen und erhal­ten dort, neben ihrem zunächst rea­len Sinn­ge­halt und ihrer unmit­tel­ba­ren Bild­funk­ti­on, schnell eine Bedeu­tung als Sym­bol der psy­chi­schen Befind­lich­keit. Wir alle bedie­nen uns auf eine eher unbe­wuss­te, intui­ti­ve Wei­se die­ser Sym­bo­le. Seit Jahr­tau­sen­den schei­nen sie dem Men­schen auf selbst­ver­ständ­li­che Wei­se zur Ver­fü­gung zu ste­hen. Um mit die­sen Sinn­bil­dern kunst­the­ra­peu­tisch umzu­ge­hen, bedarf es weni­ger eines kon­kre­ten Deu­tungs­ka­ta­lo­ges, im Sin­ne einer Über­set­zungs­hil­fe, als viel­mehr einer eige­nen Annä­he­rung. Für jeden Men­schen lässt sich der kon­kre­te sub­jek­ti­ve Bedeu­tungs­in­halt eines Sym­bols auf einem spon­ta­nen Bild, nur vor dem Hin­ter­grund und nur auf der Basis des­sen indi­vi­du­el­len Lebens­lau­fes ver­ste­hen. An die­sem Wochen­en­de wer­den wir durch Selbst­er­fah­rung mit bild­ne­ri­schen Mit­teln den Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­den die­ser drei Sym­bo­le in ihrer Trä­ger­funk­ti­on für das see­li­sche Erle­ben nach­ge­hen, wir wer­den uns all­ge­mein den Sym­bo­len in Zeichnungen/auf Bil­dern, als Aus­druck des eige­nen Ich/Selbst zuwen­den und dar­aus kunst­the­ra­peu­ti­sche Zugangs­wei­sen ablei­ten. Mate­ri­al (bit­te mit­brin­gen): Mög­lichst groß­for­ma­ti­ges Papier (Rol­le), flüs­si­ge Far­ben, Farb­ge­fä­ße und Pinsel.

Kos­ten

Die Kos­ten für den Grundlagenkurs/Trainingsjahr betra­gen regu­lär 290,- € pro Semi­nar (ins­ge­samt 1.740,- €) plus Mate­ri­al­pau­scha­le; für Teil­neh­me­rIn­nen des Bache­lor­stu­di­en­gangs 270,- € pro Semi­nar (ins­ge­samt 1.620,- €) plus Mate­ri­al­pau­scha­le .
Zah­lungs­wei­se: Anzah­lung von je 100,- € pro Semi­nar­ein­heit (ins­ge­samt 600,- €) nach schrift­li­cher Zusa­ge, Ver­trags­un­ter­zeich­nung und Erhalt der Rechnung.

Ver­an­stal­tungs­ort

Insti­tut für Kunst und The­ra­pie
Ger­me­rin­ger Str. 6a
82131 Gau­ting

Bewer­bung

Die Bewer­bung ist für alle sechs Semi­na­re ver­bind­lich.
Da es sich um eine Fort­bil­dungs­ein­heit han­delt, kön­nen die Semi­na­re nicht ein­zeln gebucht wer­den.
Die Bewer­bun­gen wer­den in der Rei­hen­fol­ge ihres Ein­tref­fens berück­sich­tigt. Bit­te beach­ten Sie, dass es sich um eine platz­be­schränk­te Ver­an­stal­tungs­rei­he han­delt, die bereits vor Bewer­bungs­schluss aus­ge­bucht sein kann.
Bit­te sen­den Sie den fol­gen­den Anmel­de­bo­gen aus­ge­füllt, mit Pass­fo­to, tabel­la­ri­schem Lebens­lauf und einer hand­schrift­li­chen Teil­nah­me­mo­ti­va­ti­on per Email oder Post an das Sekre­ta­ri­at des IKT.