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Wei­ter­bil­dun­gen

TRAI­NINGS­JAHR IN PRÄ­SENZ 2026

Janu­ar  — Novem­ber 2026  / IKT

 

Das Trai­nings­jahr ver­mit­telt in 6 Wochen­end­se­mi­na­ren Grund­la­gen der Kunst­the­ra­pie. In den Ver­an­stal­tun­gen wird der Umgang mit kunst­the­ra­peu­ti­schen Pro­zes­sen auf der Basis von Selbst­er­fah­rung, Refle­xi­on und theo­re­ti­schen Erläu­te­run­gen ver­mit­telt. Die Teil­nah­me wird auf das vier­jäh­ri­ge, berufs­be­glei­ten­de Bache­lor­stu­di­um Kunst­the­ra­pie ange­rech­net. Das Trai­nings­jahr wen­det sich an: 

  • Inter­es­sen­tIn­nen für das berufs­be­glei­ten­de Bache­lor­stu­di­um Kunst­the­ra­pie B.A. am IKT – Insti­tut für Kunst und The­ra­pie Mün­chen in Zusam­men­ar­beit mit der staat­lich aner­kann­ten Hoch­schu­le für Wirt­schaft und Umwelt HfWU Nürtingen/Geislingen. Das erfolg­rei­che Absol­vie­ren des Trai­nings­jah­res wird auf das Bache­lor­stu­di­um angerechnet.
  • für Teil­neh­men­de des Basis­kur­ses Kunst­the­ra­pie 
  • Inter­es­sen­tIn­nen aus the­ra­peu­ti­schen, psy­cho­so­zia­len und künst­le­ri­schen Beru­fen, die Grund­la­gen und Metho­den der Kunst­the­ra­pie ken­nen­ler­nen wol­len, um sie in ihrem Berufs­feld einzusetzen.
  • Kunst­the­ra­peu­tIn­nen, die ihr Reper­toire erwei­tern und spe­zi­el­le Metho­den der Kunst­the­ra­pie ken­nen­ler­nen und erfah­ren wollen.

Die erfolg­rei­che Teil­nah­me am Trai­nings­jahr wird auf das berufs­be­glei­ten­de vier­jäh­ri­ge Bache­lor­stu­di­um Kunst­the­ra­pie ange­rech­net. Das Bache­lor­stu­di­um fin­det am IKT Insti­tut für Kunst und The­ra­pie Mün­chen in Koope­ra­ti­on mit der Hoch­schu­le für Wirt­schaft und Umwelt HfWU Nür­tin­gen-Geis­lin­gen statt und schließt mit dem staat­li­chen Hoch­schul­zer­ti­fi­kat Bache­lor of Arts (B.A.) ab. 

Semi­nar­zei­ten

Frei­tag 18.00 bis ca. 21.30 Uhr
Sams­tag 09.00 bis ca. 18.30 Uhr
Sonn­tag 09.00 bis ca. 15.00 Uhr

23.01. bis 25.01.2026 (Modul I)
Bild. Spra­che I – zu den beson­de­ren Mög­lich­kei­ten der Kunst­the­ra­pie
Dozen­tin: Prof. Dr. Chris­ti­ne Mechler-Schönach

 

27.02. bis 01.03.2026 (Modul II)
Die Ich-Sym­bo­le: Son­ne, Baum, Haus
Dozent: Peter Trocha

 

19.06. bis 21.06.2026 (Modul III)
Das Initi­al­bild, der ers­te Bild­ein­druck und der
Ein­stieg in den kunst­the­ra­peu­ti­schen Pro­zess
Dozen­tin: Alex­an­dra Danner-Weinberger

 

14.08. bis 16.08.2026 (Modul IV) 
Der eige­ne Weg zur Kunst­the­ra­pie und die Bedeu­tung der Selbst­für­sor­ge
Dozent: Chris­to­fer Schopf

 

25.09. bis 27.09.2026 (Modul V) 
Die Bedeu­tung von Sicher­heit und Gelas­sen­heit im schöp­fe­ri­schen Tun
Dozent: Chris­to­fer Schopf

 

27.11. bis 29.11.2026 (Modul VI)
Bild. Spra­che II – zu den beson­de­ren Mög­lich­kei­ten der Kunst­the­ra­pie
Dozen­tin: Prof. Dr. Chris­ti­ne Mechler-Schönach

 

Die 6 Wochen­end­se­mi­na­re des Trai­nings­jahrs sind aus­schließ­lich als gesam­te Rei­he buchbar.

Die Kos­ten für den Grundlagenkurs/Trainingsjahr betra­gen 330,- € pro Wochen­en­de (ins­ge­samt 1.980,-  €).

Ermä­ßigt für B.A.-Studierende des IKT 310, — €/ ins­ge­samt 1.860,- €

Zah­lungs­wei­se:
Anzah­lung von je 100,- € pro Semi­nar­ein­heit (ins­ge­samt 600,- €) nach schrift­li­cher Zusa­ge, Ver­trags­un­ter­zeich­nung und Erhalt der Rech­nung. Sobald die Anzah­lung ein­geht, ist der Platz ver­bind­lich reser­viert.
Die rest­li­che Semi­nar­ge­bühr in Höhe von 230,- € (IKT-Stu­die­ren­de 210,- €) ist dann jeweils unauf­ge­for­dert vier Wochen vor Beginn des Semi­nars zu überweisen

Insti­tut für Kunst und The­ra­pie Mün­chen
Ger­me­rin­ger Str. 6a
82131 Gau­ting

Für mehr Infor­ma­tio­nen bit­te auf den Namen der Dozen­tin oder des Dozen­ten klicken.

Alex­an­dra Danner-Weinberger

Prof. Dr. Chris­ti­ne Mechler-Schönach

Peter Tro­cha

Chris­to­fer Schopf

Der Bewer­bungs­bo­gen kann aus dem Inter­net her­un­ter­ge­la­den (sie­he unten) oder im Sekre­ta­ri­at ange­for­dert wer­den. Bit­te schi­cken Sie Ihre Bewer­bung an:

IKT Insti­tut für Kunst und The­ra­pie Mün­chen, Ger­me­rin­ger Str. 6a, 82131 Gau­ting
Email: info@kunsttherapie-ikt.de

Die Anmel­dun­gen wer­den in der Rei­hen­fol­ge ihres Ein­tref­fens berücksichtigt.

 

Rück­tritts­be­din­gun­gen

 
Bei einem Rück­tritt bis zu 4 Wochen vor Beginn der Fort­bil­dungs­rei­he ist eine Bear­bei­tungs­ge­bühr von 150 EUR zu leis­ten.
Bei einer Stor­nie­rung zwi­schen vier und einer Woche vor Beginn der Ver­an­stal­tungs­rei­he fal­len 40% der gesam­ten Kurs­ge­büh­ren an
Bei Stor­nie­rung ab einer Woche vor dem ers­ten Modul fal­len 80% der gesam­ten Kurs­ge­büh­ren an.
 
 
Bleibt die/der TN Ver­an­stal­tun­gen fern, hat sie/er den­noch das hier­für fest­ge­setz­te Ent­gelt zu entrichten.
Semi­nar — Themenübersicht

ZU DEN BESON­DE­REN MÖG­LICH­KEI­TEN DER KUNST­THE­RA­PIE
Die BILD.SPRACHE als zen­tra­le Basis kunst­the­ra­peu­ti­scher Pra­xis und Theo­rie eröff­net beson­de­re Mög­lich­kei­ten des Ver­ste­hens und Kom­mu­ni­zie­rens. Anhand von Theo­rie- und Pra­xis­bei­spie­len und auf dem Hin­ter­grund einer selbst­tä­ti­gen und selbst­re­fle­xi­ven Aus­ein­an­der­set­zung mit kunst­the­ra­peu­ti­schen Metho­den sol­len spe­zi­fi­sche Vor­ge­hens- und Wirk­wei­sen der kunst­the­ra­peu­ti­schen Arbeit erfahr­bar wer­den. Der Schwer­punkt liegt dabei auf kunst­the­ra­peu­ti­schen und künst­le­risch-expe­ri­men­tel­len Metho­den, bei denen das Spie­le­ri­sche, das Asso­zia­ti­ve, das Zu-Fal­len­de eine wich­ti­ge Rol­le spie­len. Mit­hil­fe ver­schie­de­ner For­men seri­el­len Malens, Zeich­nens und Schrei­bens wer­den wich­ti­ge Grund­sät­ze zum Eröff­nen, Beglei­ten und Abschlie­ßen von kunst­the­ra­peu­ti­schen Pro­zes­sen exem­pla­risch nach­voll­zieh­bar. Dadurch kön­nen Zugän­ge eröff­net wer­den zu — oft brach­lie­gen­den oder blo­ckier­ten — schöp­fe­ri­schen Poten­tia­len, die in der kunst­the­ra­peu­ti­schen Arbeit als Teil der Selbst­re­gu­lie­rungs­kräf­te und als Hil­fe bei der Bewäl­ti­gung von Kri­sen oder Krank­heit zur Ver­fü­gung stehen.

Bit­te brin­gen Sie fol­gen­de Mate­ria­li­en in bei­de Semi­na­re mit:
Blei­stif­te, Farb­stif­te, flüs­si­ge Far­ben nach eige­ner Wahl (Gou­ache- oder Acryl- oder Was­ser­far­ben); viel Papier für Seri­en­ar­bei­ten — in klei­ne­rem For­mat z.B. Kopier­pa­pier o. ä.; ein paar grö­ße­re Papie­re.
Beson­de­re Mate­ria­li­en wer­den bei Bedarf vor Ort gestellt. Recht­zei­tig vor Semi­nar­be­ginn erhal­ten Sie über unser Sekre­ta­ri­at ein Ein­la­dungs­schrei­ben der Dozentin.

PROF. DR. CHRIS­TI­NE MECHLER-SCHÖNACH

Die­se Sym­bo­le begeg­nen uns erst­ma­lig in den Kin­der­zeich­nun­gen und erhal­ten dort, neben ihrem zunächst rea­len Sinn­ge­halt und ihrer unmit­tel­ba­ren Bild­funk­ti­on, schnell eine Bedeu­tung als Sym­bol der psy­chi­schen Befind­lich­keit. Wir alle bedie­nen uns auf eine eher unbe­wuss­te, intui­ti­ve Wei­se die­ser Sym­bo­le. Seit Jahr­tau­sen­den schei­nen sie dem Men­schen auf selbst­ver­ständ­li­che Wei­se zur Ver­fü­gung zu stehen.

Um mit die­sen Sinn­bil­dern kunst­the­ra­peu­tisch umzu­ge­hen, bedarf es weni­ger eines kon­kre­ten Deu­tungs­ka­ta­lo­ges, im Sin­ne einer Über­set­zungs­hil­fe, als viel­mehr einer eige­nen Annä­he­rung. Für jeden Men­schen lässt sich der kon­kre­te sub­jek­ti­ve Bedeu­tungs­in­halt eines Sym­bols auf einem spon­ta­nen Bild nur vor dem Hin­ter­grund und nur auf der Basis des­sen indi­vi­du­el­len Lebens­lau­fes verstehen.

An die­sem Wochen­en­de wer­den wir durch Selbst­er­fah­rung mit bild­ne­ri­schen Mit­teln den Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­den die­ser drei Sym­bo­le in ihrer Trä­ger­funk­ti­on für das see­li­sche Erle­ben nach­ge­hen, wir wer­den uns all­ge­mein den Sym­bo­len in Zeichnungen/auf Bil­dern, als Aus­druck des eige­nen Ich/Selbst zuwen­den und dar­aus kunst­the­ra­peu­ti­sche Zugangs­wei­sen ableiten.

Bit­te brin­gen Sie fol­gen­de Mate­ria­li­en zum Semi­nar mit:
Mög­lichst groß­for­ma­ti­ges Papier (Rol­le), flüs­si­ge Far­ben, Farb­ge­fä­ße und Pin­sel.
Beson­de­re Mate­ria­li­en wer­den bei Bedarf vor Ort gestellt. Recht­zei­tig vor Semi­nar­be­ginn erhal­ten Sie über unser Sekre­ta­ri­at ein Ein­la­dungs­schrei­ben des Dozenten.

PETER TRO­CHA

Kunst­the­ra­pie för­dert die Fähig­keit sich selbst und ande­re mit allen Sin­nen zu erfas­sen. Im Mit­tel­punkt steht der krea­ti­ve Pro­zess, die Gestal­tung, das Bild, die Skulptur.

Dem Anfang in der Kunst­the­ra­pie kommt ähn­lich wie dem „Initi­al­raum“ in der Psy­cho­ana­ly­se eine hohe Bedeu­tung zu. Das ers­te gestal­te­te Werk in der Initi­al­pha­se einer Kunst­the­ra­pie bil­det die Basis für das wei­te­re kunst­the­ra­peu­ti­sche Geschehen.

Im Semi­nar beschäf­ti­gen wir uns mit rele­van­ten Aspek­ten des kunst­the­ra­peu­ti­schen Han­delns am Beginn eines kunst­the­ra­peu­ti­schen Pro­zes­ses: Wie aktua­li­sie­ren wir Kom­pe­ten­zen, Stär­ken und Fähig­kei­ten? Wie erspü­ren wir Ent­wick­lungs­po­ten­zi­al und dyna­mi­sche Ana­lo­gien? Wie gene­rie­ren wir Kon­takt mit eige­nen und frem­den Gefüh­len, Gedan­ken und Zustän­den? Wel­ches, durch ande­re The­ra­pie­for­men nicht sub­sti­tu­ier­ba­res Han­deln ermög­licht unbe­wuss­te, abge­wehr­te oder pro­ji­zier­te Berei­che als etwas Eige­nes zu erleben?

Im eige­nen gestal­te­ri­schen Han­deln erfah­ren wir das Wir­ken bild­ne­ri­scher Prozesse.

Wel­cher Ruf hat mich zum The­ma Kunst und Hei­len geführt? Ein aus­rei­chen­der Zugang zur eige­nen Ver­wun­dungs- und Hei­lungs­ge­schich­te, ein Wis­sen um die eige­ne Moti­va­ti­on, und die Fähig­keit, eige­ne Belas­tun­gen wahr­neh­men und „ver­sor­gen“ zu kön­nen, gehört zu den grund­le­gen­den Not­wen­dig­kei­ten the­ra­peu­ti­scher Arbeit.
Wir wer­den uns zu die­sen Aspek­ten Gedan­ken und Gestal­tun­gen machen und dabei unse­re Auf­merk­sam­keit im Beson­de­ren auf den Aspekt der Selbst­für­sor­ge und auf die Grup­pe als Halt geben­des Feld richten.

CHRIS­TO­FER SCHOPF

Sich ein­las­sen zu kön­nen, auf was auch immer, setzt vor­aus, dass ich mich aus­rei­chend sicher füh­le in mir selbst, an dem Ort, mit den Men­schen, mit dem, was geschieht. In Belas­tungs­si­tua­tio­nen ist genau das nicht gewährleistet.

Was hilft dazu, eine sol­che Atmo­sphä­re wiederherzustellen?

Was gibt uns Sicher­heit, was ermög­licht es, uns selbst und die ande­ren wie­der las­sen zu können?

CHRIS­TO­FER SCHOPF