Weiterbildungen
TRAININGSJAHR IN PRÄSENZ 2026
Januar — November 2026 / IKT
Das Trainingsjahr vermittelt in 6 Wochenendseminaren Grundlagen der Kunsttherapie. In den Veranstaltungen wird der Umgang mit kunsttherapeutischen Prozessen auf der Basis von Selbsterfahrung, Reflexion und theoretischen Erläuterungen vermittelt. Die Teilnahme wird auf das vierjährige, berufsbegleitende Bachelorstudium Kunsttherapie angerechnet. Das Trainingsjahr wendet sich an:
Seminarzeiten
Freitag 18.00 bis ca. 21.30 Uhr
Samstag 09.00 bis ca. 18.30 Uhr
Sonntag 09.00 bis ca. 15.00 Uhr
23.01. bis 25.01.2026 (Modul I)
Bild. Sprache I – zu den besonderen Möglichkeiten der Kunsttherapie
Dozentin: Prof. Dr. Christine Mechler-Schönach
27.02. bis 01.03.2026 (Modul II)
Die Ich-Symbole: Sonne, Baum, Haus
Dozent: Peter Trocha
19.06. bis 21.06.2026 (Modul III)
Das Initialbild, der erste Bildeindruck und der
Einstieg in den kunsttherapeutischen Prozess
Dozentin: Alexandra Danner-Weinberger
14.08. bis 16.08.2026 (Modul IV)
Der eigene Weg zur Kunsttherapie und die Bedeutung der Selbstfürsorge
Dozent: Christofer Schopf
25.09. bis 27.09.2026 (Modul V)
Die Bedeutung von Sicherheit und Gelassenheit im schöpferischen Tun
Dozent: Christofer Schopf
27.11. bis 29.11.2026 (Modul VI)
Bild. Sprache II – zu den besonderen Möglichkeiten der Kunsttherapie
Dozentin: Prof. Dr. Christine Mechler-Schönach
Die 6 Wochenendseminare des Trainingsjahrs sind ausschließlich als gesamte Reihe buchbar.
Die Kosten für den Grundlagenkurs/Trainingsjahr betragen 330,- € pro Wochenende (insgesamt 1.980,- €).
Ermäßigt für B.A.-Studierende des IKT 310, — €/ insgesamt 1.860,- €
Zahlungsweise:
Anzahlung von je 100,- € pro Seminareinheit (insgesamt 600,- €) nach schriftlicher Zusage, Vertragsunterzeichnung und Erhalt der Rechnung. Sobald die Anzahlung eingeht, ist der Platz verbindlich reserviert.
Die restliche Seminargebühr in Höhe von 230,- € (IKT-Studierende 210,- €) ist dann jeweils unaufgefordert vier Wochen vor Beginn des Seminars zu überweisen
Institut für Kunst und Therapie München
Germeringer Str. 6a
82131 Gauting
Für mehr Informationen bitte auf den Namen der Dozentin oder des Dozenten klicken.
Der Bewerbungsbogen kann aus dem Internet heruntergeladen (siehe unten) oder im Sekretariat angefordert werden. Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung an:
IKT Institut für Kunst und Therapie München, Germeringer Str. 6a, 82131 Gauting
Email: info@kunsttherapie-ikt.de
Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eintreffens berücksichtigt.
Rücktrittsbedingungen
ZU DEN BESONDEREN MÖGLICHKEITEN DER KUNSTTHERAPIE
Die BILD.SPRACHE als zentrale Basis kunsttherapeutischer Praxis und Theorie eröffnet besondere Möglichkeiten des Verstehens und Kommunizierens. Anhand von Theorie- und Praxisbeispielen und auf dem Hintergrund einer selbsttätigen und selbstreflexiven Auseinandersetzung mit kunsttherapeutischen Methoden sollen spezifische Vorgehens- und Wirkweisen der kunsttherapeutischen Arbeit erfahrbar werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf kunsttherapeutischen und künstlerisch-experimentellen Methoden, bei denen das Spielerische, das Assoziative, das Zu-Fallende eine wichtige Rolle spielen. Mithilfe verschiedener Formen seriellen Malens, Zeichnens und Schreibens werden wichtige Grundsätze zum Eröffnen, Begleiten und Abschließen von kunsttherapeutischen Prozessen exemplarisch nachvollziehbar. Dadurch können Zugänge eröffnet werden zu — oft brachliegenden oder blockierten — schöpferischen Potentialen, die in der kunsttherapeutischen Arbeit als Teil der Selbstregulierungskräfte und als Hilfe bei der Bewältigung von Krisen oder Krankheit zur Verfügung stehen.
Bitte bringen Sie folgende Materialien in beide Seminare mit:
Bleistifte, Farbstifte, flüssige Farben nach eigener Wahl (Gouache- oder Acryl- oder Wasserfarben); viel Papier für Serienarbeiten — in kleinerem Format z.B. Kopierpapier o. ä.; ein paar größere Papiere.
Besondere Materialien werden bei Bedarf vor Ort gestellt. Rechtzeitig vor Seminarbeginn erhalten Sie über unser Sekretariat ein Einladungsschreiben der Dozentin.
PROF. DR. CHRISTINE MECHLER-SCHÖNACH
Diese Symbole begegnen uns erstmalig in den Kinderzeichnungen und erhalten dort, neben ihrem zunächst realen Sinngehalt und ihrer unmittelbaren Bildfunktion, schnell eine Bedeutung als Symbol der psychischen Befindlichkeit. Wir alle bedienen uns auf eine eher unbewusste, intuitive Weise dieser Symbole. Seit Jahrtausenden scheinen sie dem Menschen auf selbstverständliche Weise zur Verfügung zu stehen.
Um mit diesen Sinnbildern kunsttherapeutisch umzugehen, bedarf es weniger eines konkreten Deutungskataloges, im Sinne einer Übersetzungshilfe, als vielmehr einer eigenen Annäherung. Für jeden Menschen lässt sich der konkrete subjektive Bedeutungsinhalt eines Symbols auf einem spontanen Bild nur vor dem Hintergrund und nur auf der Basis dessen individuellen Lebenslaufes verstehen.
An diesem Wochenende werden wir durch Selbsterfahrung mit bildnerischen Mitteln den Gemeinsamkeiten und Unterschieden dieser drei Symbole in ihrer Trägerfunktion für das seelische Erleben nachgehen, wir werden uns allgemein den Symbolen in Zeichnungen/auf Bildern, als Ausdruck des eigenen Ich/Selbst zuwenden und daraus kunsttherapeutische Zugangsweisen ableiten.
Bitte bringen Sie folgende Materialien zum Seminar mit:
Möglichst großformatiges Papier (Rolle), flüssige Farben, Farbgefäße und Pinsel.
Besondere Materialien werden bei Bedarf vor Ort gestellt. Rechtzeitig vor Seminarbeginn erhalten Sie über unser Sekretariat ein Einladungsschreiben des Dozenten.
PETER TROCHA
Kunsttherapie fördert die Fähigkeit sich selbst und andere mit allen Sinnen zu erfassen. Im Mittelpunkt steht der kreative Prozess, die Gestaltung, das Bild, die Skulptur.
Dem Anfang in der Kunsttherapie kommt ähnlich wie dem „Initialraum“ in der Psychoanalyse eine hohe Bedeutung zu. Das erste gestaltete Werk in der Initialphase einer Kunsttherapie bildet die Basis für das weitere kunsttherapeutische Geschehen.
Im Seminar beschäftigen wir uns mit relevanten Aspekten des kunsttherapeutischen Handelns am Beginn eines kunsttherapeutischen Prozesses: Wie aktualisieren wir Kompetenzen, Stärken und Fähigkeiten? Wie erspüren wir Entwicklungspotenzial und dynamische Analogien? Wie generieren wir Kontakt mit eigenen und fremden Gefühlen, Gedanken und Zuständen? Welches, durch andere Therapieformen nicht substituierbares Handeln ermöglicht unbewusste, abgewehrte oder projizierte Bereiche als etwas Eigenes zu erleben?
Im eigenen gestalterischen Handeln erfahren wir das Wirken bildnerischer Prozesse.
Welcher Ruf hat mich zum Thema Kunst und Heilen geführt? Ein ausreichender Zugang zur eigenen Verwundungs- und Heilungsgeschichte, ein Wissen um die eigene Motivation, und die Fähigkeit, eigene Belastungen wahrnehmen und „versorgen“ zu können, gehört zu den grundlegenden Notwendigkeiten therapeutischer Arbeit.
Wir werden uns zu diesen Aspekten Gedanken und Gestaltungen machen und dabei unsere Aufmerksamkeit im Besonderen auf den Aspekt der Selbstfürsorge und auf die Gruppe als Halt gebendes Feld richten.
CHRISTOFER SCHOPF
Sich einlassen zu können, auf was auch immer, setzt voraus, dass ich mich ausreichend sicher fühle in mir selbst, an dem Ort, mit den Menschen, mit dem, was geschieht. In Belastungssituationen ist genau das nicht gewährleistet.
Was hilft dazu, eine solche Atmosphäre wiederherzustellen?
Was gibt uns Sicherheit, was ermöglicht es, uns selbst und die anderen wieder lassen zu können?
CHRISTOFER SCHOPF
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